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Bericht

Jugendgottesdienst in Reutlingen 23.01.2011



Heute fand in Reutlingen der erste Jugendgottesdienst des Jahres 2011 statt.
Unser Apostel Volker Kühnle begrüßte uns mit großer Freude. Als Schale diente das Wort aus Römer 12, Vers 21:
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Unser Apostel bestärkte uns, indem er uns darauf hinwies, dass egal in welcher Lebenslage wir uns befinden,
wir uns immer bei Gott geborgen fühlen können und er für uns da ist.

• Das Wort fordert uns heraus. Es gibt 2 Grundgedanken von Paulus hierzu:
Es gibt Gutes und Böses, das ist die Realität
Es ist gar nichts unveränderlich


• In einer anderen Übersetzung wird für überwinden, das Wort besiegen verwendet.
Es ist sozusagen ein Kampf, aber dieser Kampf ist machbar.
• Unser Apostel wies darauf hin, dass nicht die Feindschaft im Vordergrund stehen solle,
sondern dass wir den Feind zum Freund machen sollen, was natürlich nicht gerade leicht ist.

• Ein weiterer Gedanke war, dass Gut und Böse existieren, aber abhängig vom Wertesystem sind,
welches jeden Einzelnen von uns prägt und bestimmt.
Hierzu 3 Thesen:
- Das machen doch alle so.
Welcher Wertmaßstab gilt?
Woran orientiere ich mich? Welchem Wertesystem folgen wir? Z.B. Trend der virtuellen Welt?
Irgendwann weiß man vllt nicht mehr was gut und böse ist und verliert womöglich den Sinn des Gemeinwohls.
Gegen Gott sündigen fängt an, wenn ich mich selbst zerstören lasse durch falsche Prägungen.
Gott missachten wir, wenn wir nicht versuchen den Nächsten so zu lieben wie uns selbst.
Gott soll an erster Stelle stehen und wir sollen uns nicht von Modetrends ablenken lassen.
- Das kann man von mir doch nicht verlangen.
Beispielsweise, dass ich meine schöne Jugendzeit dem schwarzen Anzug „unterwerfe“.
Apostel Kühnle wünscht uns Kraft, dass wir im göttlichen Wertesystem Erfüllung, Freude und Bereicherung finden.

- Also ich kann doch hier nicht über meinen Schatten springen.
Ein Psalmist sagte einmal: Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen.
Wir sollen die Gabe des Herrn fördern und wecken und damit über Gräben und Mauern springen.
Die Zunge hat hierbei auch eine große Macht. Wir sollen sie als Werkzeug und Übermittler einsetzen.
• Der Härte widersteht man, der Liebe erliegt man. Es ist keine Schande Schwächen zu zeigen,
aber es ist eine Katastrophe wenn man sich nicht helfen lässt.

Bischof Koch • Wo können wir das Gute lernen? Was setzen wir gegen das Böse? Was hat Jesus gemacht?
Bei der Begebenheit mit dem Oberzöllner, hat Jesus gezeigt, dass man Bösem nur Liebe entgegen setze kann.
Eine lebenslange Aufgabe für uns.
• Wir sollen von der Kraft unseres Glaubens leben und nicht allen Strömungen nachlaufen.
Dabei sollen wir dem Bösen Liebe entgegensetzen und den anderen annehmen.
• Es gibt verschiedene Formen: Habgier, Lüge, Neid, Ausbeutung
Durch die Kraft unseres Glaubens können wir uns schützen und das Gute versuchen. Von Jesu können wir lernen.

Priester Ruopp:
• Psychologen sagen, dass in jedem von uns sowohl das Gute als auch das Böse vorhanden sind.
• Es ist eine schwere Aufgabe Böses mit Gutem zu überwinden.
• Er stellte die Frage: Warum bist du hier?
Wenn du hier bist um deinen Glauben zu stärken oder wiederzufinden, nimm dir Zeit. Du hast alle Möglichkeiten.
Frag nach und beschäftige dich mit dem Glauben.
• Glücklich sein muss man üben.
Ein Schreiber über eine Übung des glücklich seins:
Bewegung, Freudenkette, eine Woche lang versuchen mit wenig Geld auszukommen,
ein Ritual ansetzen z.B. zweimal am Tag das Gespräch mit Gott suchen,
an jedem Abend 3 Punkte aufschreiben, in welchen du glücklich warst.

Bezirksältester Heim:
• Die Zunge, als Teil unseres Körpers, ist ein gewaltiges Instrument.
Im Dienen ist sie das Werkzeug zum Segen.
• Gott kann aus alles nichts machen. Wir können darauf vertrauen.
• Gott leitet uns an das Richtige zu tun.
• In ein Gefäß werden zunächst Sand, dann kleine, dann große Steine hineingegeben.
Es ist zu klein. Gibt man zunächst die großen Steine, dann die kleinen dann den Sand hinein, hat auf einmal alles Platz.
Was ist in unserem Leben wertvoll und nimmt damit einen großen Platz ein?
Lasst uns doch die Großen Dinge wie Glaube, die Liebe zum Herrn, Familie, Gesundheit in unser Leben geben.
Dann hat auch alles andere Platz.

Geschrieben von Svenja für www.magxonline.de
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